Der alte Pilgerweg von Konstanz nach Einsiedeln führt von Fischingen übers Hörnli und durchquert dann die Zürcher Oberländer Gemeinden Fischenthal und Wald. Er bildet ein Teilstück des Jakobswegs, dieser bedeutenden Pilgerroute - die nach dem galicischen Santiago de Compostela (im Nordwesten Spaniens) zielte - und wurde kurzerhand "Schwabenweg*" genannt. Zu Anfang des 9. Jahrhunderts, so besagt es die Legende, sei dort das Grab des heiligen Jakobus (spanisch: Santiago) gefunden worden. So entstand der Pilgerort "Santiago de Compostela". Gründe, eine Pilgerfahrt zu unternehmen, gab es viele. In Ergänzung zum Glauben, dass Gottes Präsenz an bestimmten Orten besonders erfahrbar sei, weltliche oder kirchliche Strafen, oder, oder, oder... Wer das Ziel erreichte, wurde mit Ablässen belohnt, also der teilweisen oder gänzlichen Vergebung seiner Sünden. Dies führte zu Auswüchsen, die bald einmal zu Kritik Anlass gaben, reisten doch zu gewissen Zeiten Tausende von Pilgern durchs Fischenthal und Wald.
Heiliger Jakobus
* Der Schwabenweg stellt eine zentrale Vene im Pilgerwegnetz nach Santiago de Compostela dar. Konstanz war das Sammelbecken für die Wallfahrer aus den verschiedensten Gebieten Nord- und Nordosteuropas, vor allem aber aus Schwaben (daher der Name Schwabenweg); von hier aus bewegte sich der Menschenstrom weiter nach Südwesten.
Pilgerweg - Die Schwabenroute*
Dem Weiler Steg im Fischenthal kam auf dieser Route eine Schlüsselposition zu. der Chronist Johannes Stumpf berichtet Mitte des 16. Jahrhunderts: <<Under dem hürnly, als die strass hinübergat us dem Turgow in das Vischenthal und Zürichgow ist ein herberg und niederlag genannt am Stag.>> Diese "Herberg und Niederlag", das sogenannte Gasthaus "zum Steg", kann seit dem Hochmittelalter bezeugt werden. Ihm wird seit 1599 das Tavernenrecht nachgewiesen. Heute, im Jahr 2000, ist der Gedanke der Pilgerfahrt in unserer Gesellschaft wieder erwacht. Viele Leute, sogar ganze Reisegruppen, nehmen diese Pilgerroute wieder in Angriff und reisen auf den Spuren des St. Jakobus von Deutschland bis nach Spanien. Welche Gründe auch immer diese Menschen haben, so ist dieses Vorhaben sicher sehr eindrücklich und abenteuerlich. Und wie früher so auch heute: Unsere "Herberge zum Steg" bewirtet Sie auf diesem modernen Abenteuer! Planen Sie Ihre Einkehr in unserem Haus. Erleben Sie in unseren Gemäuern den Geist der Pilgerväter und tanken Sie mit einem guten Essen und einer Übernachtung neue Energie - denn, nach Spanien ist es noch weit... -Wir bieten fünf komfortable (und ein Einzel-) Zimmer für Fr 65.-- pro Person und Nacht an, inkl. reichhaltigem Frühstück. Auf Wunsch können Sie auch unsere komplett eingerichtete Ferienwohnung mieten. Wir geben Ihnen gerne Auskunft. -Für grössere Reisegruppen organisieren wir selbstverständlich in der nähren Umgebung unseres Hauses Übernachtungsmöglichkeiten. Mit Gruppenrabatt! Wir beraten Sie gerne über die schönsten Routen in unserer Umgebung auf den Spuren der Pilger..
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